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Requiem auf eine Freundschaft
Mein Gast ist gestorben, hinunter, hinunter der Hohlweg
Ich seh ihn noch gehn mit der Weite im Haar.
Und nachts, wenns der Stern tut, serpentiert, serpentiert
Sich sein Echo im Herzen, mein Gast ist gestorben.
Ein Lachen, ein Schuh, eine Geige aus Hiersein
Wir saßen beim Wein oder schliefen in neueren Worten
Und hatten Sekunden, welche wir sprengten
Heraus aus dem Zeitschlamm; so konnten wirs doch begreifen.
Nun ist er fort, sein Name rastet, rastet die Zeit
Ich heb meine Beine vom Hohlweg und gehe
Rücklings den Trampelpfad, Weite und Enge
Im Echo, ich und nie, Gastfreund aus dort.
Sind andere Gegenden hier, fragen manchmal die Kinder.
Ich brech ihnen stückweis den Hohlweg und schenke
Serpentin, Serpentine, sie nehmens als Apfel und Mohn.
Denn wir schliefen dereinst in den Worten, wir sprengten dereinst.
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